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Nicht ganz zwei Monate nach ihrer Knorpelverletzung im linken Knie, die eine Operation notwendig machte, steht Elisabeth Kappaurer vor dem Comeback im Alpinen Ski-Weltcup. „Ich habe natürlich sofort bemerkt, dass etwas nicht stimmt, und es war eine Achterbahn der Gefühle. Natürlich fragt man sich, warum erneut ein Rückschlag passieren muss.
Ski-Weltcup: Riesentorlauf und Slalom zeitlich getauscht
Sie wird bis nach Weihnachten pausieren und dann auf die Piste zurückkehren. Beim ersten Ski-Rennen der neuen Weltcup-Saison werden gleich zwei Vorarlberger Läufer an den Start gehen. Sowohl Christian Hirschbühl als auch Marcel Mathis sind für den Riesentorlauf am Sonntag in Sölden nominiert. Nachdem sich die 30-Jährige Anfang Oktober bei einem Trainingssturz in Sölden verletzt hat, musste sich die Technikspezialistin einer Operation unterziehen.
Eine MRT-Untersuchung ergab eine Absprengung des Gelenkknorpels von der Kniescheibe, die arthroskopisch behandelt werden kann. Die Vorarlbergerin wird noch heute in der Klinik Hochrum operiert und muss in den nächsten Wochen eine Skipause einlegen. Die 30-Jährige verpasst somit den Weltcup-Auftakt in Sölden. Im abschließenden EC-Slalom in Sestriere belegte die Bezauerin Elisabeth Kappaurer den 14. Der Rückstand auf die Siegerin Michelle Gisin (SUI) betrug 2,83 Sekunden. Lisl Kappaurer war eine von nur drei Läuferinnen, die mit einer Startnummer jenseits der 30 (Nummer 41) in die Top 15 fuhr.
Bester Österreicher wurde Zugsführer Bernhard Tritscher auf Platz 10. Beste Österreicherin wurde Gefreiter Barbara Walchhofer auf Platz 9. Stefanie Böhler (GER) holte sich WM-Gold vor Lea Einfalt (SLO, Silber) und Anna Medvedeva (RUS, Bronze).
Nach Sturz im Super-G: Diagnose bei Kappaurer ist da
Es sei eine enge Entscheidung gewesen, sagte der Cheftrainer der ÖSV-Herren, Andreas Puelacher. Am Ende habe Mathis 13 Hundertstel Sekunden Vorsprung auf Meier gehabt. Kappaurer debütierte vor zehn Jahren im Weltcup und fuhr in 47 Rennen 10 Mal unter die besten 15. Die alpine Technik-Spezialistin Elisabeth Kappaurer hat am Freitag ihren Rücktritt vom aktiven Ski-Leistungssport bekanntgegeben. Bei den Österreichischen Meisterschaften ging heute in Hinterstoder der Damen-Riesentorlauf über die Bühne.
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Bisher war ein elfter Platz das beste Karriere-Ergebnis der Vorarlbergerin im Weltcup. Erst im Oktober hatte sich die 30-Jährige einer Arthroskopie unterzogen, danach aber immer wieder mit Knieproblemen zu kämpfen gehabt. Deshalb unterzog sich die Technikerin nun einem neuerlichen Eingriff am linken Knie.
- Damit ist die WM-Saison für Kappaurer, die nur im Killington-Riesentorlauf an den Start ging, aber bereits vorzeitig zu Ende.
- „Skifahren ist zwar ein Einzelsport, aber alleine schafft man es nie an die Spitze.
- Nach dem Riesentorlauf in Sestriere hat es am Samstag nur wenig strahlende Gesichter im Lager der ÖSV-Frauen gegeben.
- Laut aktuellem Stand wäre Stephanie Brunner für Österreich wohl fix gesetzt, dahinter hätte Elisabeth Kappaurer die besten Karten auf einen Startplatz, gefolgt von Ricarda Haaser und Bernadette Schild.
- Auch wenn ihr „letztes Mal“ verletzungsbedingt schon sechs Jahre her ist.
Riesentorlauf
Kappaurer, die im Aufbautraining viele Stunden auf dem Rad verbrachte, schloss sich 2021 dem Radteam Tirol an und startete in der Rad-Bundesliga. Sie machen mich heute zu der Person, die ich bin.“ Wohl wissend, dass sie so viel Schweiß reingesteckt hat, um wieder in den alpinen Skizirkus zurückkehren zu können. Endlich wieder elisabeth-kappaurer als Rennläuferin wahrgenommen zu werden, sich über Leistungen zu unterhalten, all das hat große Bedeutung im Leben der Sportlerin, die mit ihrer Einstellung für viele ein Vorbild ist. Elisabeth Kappaurer, Skirennfahrerin, wurde durch ihre langen Verletzungspausen besonders geprägt. Das Erreichen kleiner Zwischenziele entfachte in ihr immer wieder neue Hoffnung.
Sechs WM-Medaillen beim Paraski
„In den letzten Wochen war es jeden Tag ungewiss, wie mein Knie auf das Training auf und abseits der Piste reagieren würde. Ein qualitativ gutes Training ist einfach nicht möglich, wenn man nicht schmerzfrei ist“, sagte die 30-Jährige. Die in ihrer Skikarriere von zahlreichen Verletzungen zurückgeworfene Vorarlbergerin meldete sich mit Rang 14 als beste Österreicherin zurück. Die 19-jährige Tirolerin erlitt eine Blessur am linken Sprunggelenk und fällt laut ÖSV-Angaben fünf bis sechs Wochen aus.
Die Silbermedaille gewann Korporal Manuel Sulzbacher vor Anton Petrik (RUS). WM-Gold bei den Damen ging an Gefreiter Julia Schosser, vor Mariia Lukianova (RUS) und Deborah Ferrand (FRAU). Auch der Team-Titel mit Oberstabswachtmeister Hannes Kloiber, Korporal Sebastian Graser, Gefreiter Manuel Sulzbacher und Gefreiter Julia Schosser ging an Österreich, Silber an Slowenien und Bronze an die Schweiz. WM-Gold ging an den Schweizer Favoriten Dario Cologna, Silber an Lucas Bögl (GER) und Bronze an Ristomatti (FIN).
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"LetzFetz (locker, vollgas drauf los) – das ist mein Motto. Das lebe ich in meinen sportlichen Aufgaben und Zielen, in der Zusammenarbeit mit meinen Partnern und im Privatleben. #letzfetz – meine Art." Die Leidensgeschichte von Elisabeth Kappaurer ist eine lange. Begonnen hat sie im November 2015 als sie bei einem FIS-Riesentorlauf auf der Diavolezza (Sz) einfädelte. Da erlitt sie einen Knorpelschaden im rechten Knie und musste operiert werden, konnte aber bereits nach zwei Monaten wieder ein Comeback geben.
